Petition des Bundespersonals

«Stopp dem Abbau – für eine verantwortungsbewusste Personalpolitik beim Bund»

Wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundes, verlangen vom Bundesrat, dass er eine verantwortungsbewusste Personalpolitik betreibt, sich auf die Grundsätze der Sozialpartnerschaft besinnt und den Abbau bei den Löhnen und Arbeitsbedingungen stoppt.

Wir fordern vom Bundesrat

  • Anerkennung für unsere Arbeit im Dienste der Bevölkerung. Das Bundespersonal arbeitet gut und ist hoch motiviert. Medien und Parlamentarier verunglimpfen die Leistung der Bundesangestellten. Unsere Arbeitgeberin muss sich gegen diese Diffamierungen wehren!
  • eine verantwortungsbewusste, gerechte und verbindliche Personalpolitik, welche die jungen Generationen und Angestellten in den tieferen Lohnklassen nicht benachteiligt!
  • den Erhalt der Arbeitsplätze und stabile Arbeitsbedingungen beim Bund. Es braucht in den kommenden Jahren genug Ressourcen in der Bundesverwaltung, um die grossen Herausforderungen zu bewältigen und für die Bevölkerung und die Wirtschaft weiterhin gute Dienstleistungen zu garantieren!

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Die Petition läuft bis zum 30. Oktober.

Der Bundesrat hat im Sommer ein Sparprogramm beschlossen: Nullrunde bei den Löhnen für 2016, dauerhafte Kürzung des Personalaufwands um 165 Mio. Franken, eine Senkung der Lohnentwick­lung um bis zu zwei Prozentpunkte und das Ausrichten einer Treueprämie nur noch ab 10 Jahren. Jede neue Stelle muss intern kompensiert werden.

Die Departemente rechnen ab 2017 mit effektivem Stellenabbau. Geplant ist weiter die vollstän­dige Streichung der Arbeitgeberbeteiligung an die Überbrückungsrente und ein neues Lohnsystem, das gar keine geregelte Lohnentwicklung mehr vorsieht.

37 Gedanken zu „Petition des Bundespersonals

  1. RIBOTEL sagt:

    Notre travail n’est déjà pas reconnu à sa juste valeur actuellement, comment devons-nous trouver de la motivation lorsque l’on nous charge encore des tâches supplémentaires et qu’il n’y a plus de reconnaissance

  2. Margrith Graf sagt:

    Unsere Arbeit wird nicht geschätzt und wir werden in den Medien nur noch verunglimpft. Das unser Arbeitgeber nicht zu uns und unseren Leistungensteht ist beschämend. Kein anderes Land in Europa hat einen so kleinen und effizienten Bestand an Bundespersonal.
    Die gleichen Personen die dafür verantwortlich sind das wir immer mehr Aufgaben bewältigen müssen haben eine abschätzende Grundhaltung gegen uns.

    • Fischer sagt:

      Ich bin einverstanden und erinnere, dass das Kader vor einige Jahren zusätzliche 5% Gehalterhöhung erhalten hat, „damit sie nicht in die Privatwirtschaft übergehen. Werden diese %e jetzt wieder herabgesetzt?

  3. Justice sagt:

    Les jeunes payent pour les années d’incompétence et de pauses cafés interminables de la génération plus âgée…Je peux comprendre les économies mais pas sur le dos de la jeunesse qui est compétente et motivée à bien faire les choses quand les cadres qui sont la depuis 30 ans n’attendent que leur départ en retraite depuis le début de leur carrière. Ils ont eu les avantages, les jeunes auront les sanctions de leur comportement!

    • Oh les vilains clichés !
      Mettre en avant un clivage jeunes/âgé, motivé/démotivé, compétent/incompétent est digne des plus mauvais scénario !
      Les anciens dont je fais partie sont la plupart très compétents et motivés (comme les jeunes) à poursuivre leurs tâches, à transmettre à tous leur expérience et leur savoir, et je vous garantis que je suis très loin d’attendre la retraite malgré mes 60 ans bien sonné et mes 35 ans au service de la Confédération !
      Les anciens ont lutté pour que la jeune génération obtienne de meilleures conditions de travail, ce que nous avons obtenu en partie, quelques exemples :
      Horaires libres, glatz, baisse des heures de travail (dans le temps 44 heures), télétravail, remboursement des frais de garde des enfants, congé paternité, primes d’anciennetés qui ne sont accordées pour 5, 10 ou 15 ans de fidélité que depuis 2001, précédemment il fallait attendre 20 ans pour obtenir quelque chose ! Etc..
      Donc svp ne parlez pas ainsi des anciens et continuez la lutte, reprenez le flambeau pour la conservation et l’amélioration des conditions de travail des collaborateurs de la Confédération, car nous tous unis nous y arriverons, nous avons les mêmes objectifs, des collaborateurs motivés et heureux de servir notre pays avec de bonnes conditions de travail et ce quelque soit notre âge !

    • Kaufmann sagt:

      C’est vrai : les vieux étaient des fainéants ! 48h par semaine et 2 semaines de vacances par année… Heureusement qu’aujourd’hui il y a des fonctionnaires comme „Justice“ …..
      Eh oui, pour les „Justices“ d’aujourd’hui, tout leur est dû !!! On veut d’abord être payé, pour le travail, on verra !

  4. Informer mieux sagt:

    La Confédération n’a rien à gagner à laisser cette situation négative se perpétuer:
    La Confédération doit à son tour se donner les moyens d’informer objectivement les citoyens, ses représentants politiques et la presse de la qualité et de la quantité du travail fourni par ses employés, dans tous les domaines et à tous les échelons hiérarchiques.
    La qualité du service public suisse est reconnue internationalement comme remarquable et d’un excellent rapport prestation/coût. Il faut le faire savoir.
    En communiquant positivement sur ses employés, la Confédération montre aussi qu’elle sait engager des personnes compétentes et bien les diriger.
    Accessoirement, elle pourrait aussi investiguer sur les performances de celles et ceux qui la critiquent. Certains dépensent plus d’énergie à critiquer qu’à construire. Il serait bien que cela se sache aussi.

  5. Bingojoker sagt:

    Mitarbeiter die geschätzt werden sind motivierter und auch eher für Sonderleistungen bereit. Beim Bund verdienen wir immer noch gut. Dennoch ist die Tendenz klar. Als Angestellter wird man mehr und mehr zum Zeitbeamten dressiert. Die Freude geht verloren. Gespart wird nur bei den „Indianern“. Die Häuptlinge garnieren weiter….

  6. Stop sagt:

    Pourquoi engager du jeune personnel avec une classe de salaire celui-ci est engagé à des salaires si bas qu’il ne pourra atteindre le sommet de sa classe -soit l’estimation de la valeur de son travail – qu’en travaillant 5 ou 10 ans après sa retraite ? Et ce en ayant rempli tous les objectifs qu’on lui a fixé et qui vont encore augmenter avec la diminution de personnel. La population paie avec ses impôts pour avoir un service public de de qualité, pas pour une administration au rabais.

  7. Bucher Hans Peter sagt:

    Es war früher schon so, es wirden Stellen abgebaut und später wieder aufgestockt, nur das now how geht verloren, das kostet viel mehr, nur will das niemand wahrhaben. Der Sellenabbau ist nur Augenwischerei. Die Politiker wollen nichts lernen, sie sind zu fest von sich überzeugt, das gilt auch für die Führung.

  8. ARAMEUS sagt:

    J’ai signé la pétition, mais l’essentiel n’est pas là.
    Le Conseil fédéral applique la politique voulue pas ses électeurs. Elisez et faites élire par vos proches le 18 octobre prochain des parlementaires qui s’engagent pour une politique sociale. Tout le reste en découle.

  9. Frage sagt:

    Warum „muss“ der Bund überhaupt sparen??? Die Schweiz ist so ein reiches Land, die Wirtschaft läuft gut… Sollen die jungen Angestellten nun auch noch die Unternehmenssteuerreform und die vielen weiteren Steuerprivilegien ko-finanzieren?

  10. junge Mutter sagt:

    Man muss anerkennen, dass die Angestellten des Bundes sehr gute Arbeitsbedingungen geniessen. Das eigentliche Problem sehe ich in der Ungerechtigkeit, dass die aktuellen „Massnahmen“ auf den Rücken der jungen Arbeitnehmenden ausgetragen werden sollen. Viele von uns Jungen befinden sich noch am unteren Rand ihrer Lohnspanne und haben dennoch Familien mit Kindern zu versorgen (und astronomische Summen für Kinderbetreuung zu bezahlen, welche sich kaum steuerlich absetzen lassen). Ich sehe nicht, wo unsere Ausgaben unter denen der älteren Generationen liegen sollen, welche zu den aktuellen Massnahmen keinen Beitrag leisten (müssen).

      • Stadler Hansruedi sagt:

        Ich teile diese Ansicht. Sichere finanzielle Perspektiven braucht ein junger Mensch, damit er eine stabile Familie aufbauen kann. Von wem lebt der Staat, wenn nicht von diesen jungen, berechenbaren Bürgern ? In diesem Bereich, speziell bei den Jungen, jede Sparmöglichkeiten auszureizen, finde ich nicht zielführend und sehr kurzsichtig. Es deutet auf Theoretiker hin, die einfach irgend etwas bewegen möchten, damit sie sich auf der Bühne aufstellen und sich für die nächste Wiederwahl empfehlen können !!
        Alles schon erlebt, leider zu oft.

    • Hans Stucki sagt:

      Lieber Kollege Herren
      Ich glaube nicht, dass dies der richtige Weg ist. Wenn wir diesen Politikern gefolgt wären brauchten wir uns heute nicht den Kopf zerbrechen, wen wir auf den Wahlzettel schreiben sollen – Brüssel lässt grüssen. Ich bin mir voll bewusst, dass ich als Arbeitnehmer SP wählen sollte – aber ich kann mich nicht dazu überwinden, eine Partei zu unterstützen, welche mit ihrer Politik Tür und Tor öffnet, um den Arbeitsmarkt mit billigen Fachkräften und hauptsächlich unqualifizierten Arbeitskräften zu überschwemmen. Dazu noch jegliche Massnahmen um dieses Problem zu entschärfen, grundsätzlich ablehnen. Betroffen davon sind nicht nur wir Schweizerbürger, sondern auch die bereits bei uns ansässigen und integrierten Ausländer. Der Arbeitsmarkt wird von Jahr zu Jahr dünner und nur mit Arbeitsplätzen im Sozialbereich ist uns auch nicht gedient – denn diese sind ein reines Aufwandkonto müssen letztendlich auch finanziert werden. Kein Wunder, dass da die Bundeskasse immer mehr belastet wird und wo sollen wir das Geld hernehmen. Mit dieser Politik stärkt die SP von Jahr zu Jahr die Position der sog. Abbaupolitikern. Genau aus diesem Grunde werden diese auch in diesem Jahr wieder zulegen.

  11. Ausgerechnet sagt:

    Ich arbeite seit 6 Jahren für den Bund und bin immer noch recht tief mit dem Lohn. Da habe ich mir einen Moment Zeit genommen und ausgerechnet, dass ich noch weitere 27 Jahre arbeiten muss bei einer Beförderung um an die Spitze der Lohnklasse zu kommen.
    Kann es da wirklich sein? Da bin ich schon fast Pensioniert.
    Kollegen in der Privatwirtschaft sind gleich alt und verdienen jetzt schon so viel wie ich, wenns gut geht, in 27 Jahren!

  12. Merci pour la pétition ! Les conditions d’engagement à la Confédération sont à mon avis très bonnes. Mais il faut qu’elles le restent ! La motivation pour son emploi tient aussi de la reconnaissance de l’employeur à travers le salaire versé. Une péjoration des conditions salariales se ressent comme une sanction et est le meilleur moyen pour démotiver les employés.
    Nous sommes des employés ET des électeurs ! choisissons bien le 18 octobre !

  13. Junge Angestellte des Bundes sagt:

    Mit diesen neuen Massnahmen werden gezielt junge Mitarbeitende benachteiligt. Meiner Ansicht nach wird dies dazu führen, dass der Bund für junge, motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich an Attraktivität verliert. Hingegen verdienen ältere Angestellte überproportional viel, zu viel und werden auf ihrem „Stuhl“ sitzen bleiben.

  14. Hans sagt:

    Es gehört heute bei allen Parteien zum guten Ton, kosteneinsparungen in der Verwaltung zu fordern.
    Meine Meinung : Anstatt bei den jungen Mitarbeitern zu sparen, sollte man dies besser bei den Herrscharen externer Berater machen, welche für Tagessätze zwischen 2000-3000 Fr. beim Bund arbeiten.
    Ich bin 40 Jahre alt und werde bis zum erreichen des Maximallohnes meiner Stufe 30 Jahre arbeiten müssen.
    Die Konsequenz wird sein, dass sich junge gut qualifizierte Arbeitnehmer nach einer neuen Anstellung in der Privatwirtschaft umsehen werden.
    Den Lohnunterschiede von bis zu 50000 Fr. bei gleicher Funktion und Einreihung sind ein Hohn.

  15. Chris sagt:

    Fragt Euch mal warum gewisse Politiker
    1. beim Personal sparen wollen ?
    2. es ein Personalbudget und ein Sachbudget gibt ?

    Antwort (vielleicht ein wenig plaktativ):
    1. sodass die Privatwirtschaft weiterhin lukerative Beratungsverträge mit dem Bund machen kann. Motto: Gewinn privatisieren, Verlust sozialisieren.
    2. sodass die aus Antwort 1 folgenden Kosten auch finanziert werden können.

    Lösung:
    den Departementen Globalbudget geben, sodass diese die Ressourcen (Menschen und Sachen) frei budgetieren können.

    • brigitte sagt:

      Bravo Chris das würde verschiedenes entschärfen.
      Externe Mitarbeitende sind nicht billiger. Wenn der Vertrag ausgelaufen ist, gehen Sie mit dem ganzen Knowhow und tschüss!
      Mit dem richtigen Mass von internen Mitarbeitenden ist die Kontinuität geben. Budgetieren, Offerten einholen, Verträge mit all ihren Papieren erstellen…. usw. braucht ja auch Zeit! Zeit, die interne Mitarbeitende für die Arbeit was externe machen, mehr hätten.
      Ausgenommen bei speziellen und zeitbegrenztem Spezialknowhow .

  16. Roland sagt:

    Dass der Bund sparen muss ist in der gegenwärtigen Lage und Aussicht auf die nächsten 4 Jahre unbestritten. Es ist aber verwerflich und unglaubwürdig nur beim Personal zu sparen, wenn gleichzeitig unnötige, zum Teil Luxus-Projekte weitergeführt oder ins Leben gerufen werden. Das ist so als ob ein Milliardär beim Coiffeure spart, aber die Unterhaltskosten für die Pflege der 20 Luxus-Villen, der 50 Ferraris und den 10 Jachten nicht scheut. Mit anderen Worten: Reduziert die Projekte und Anforderungen, Reduziert die Dienstleistungen, Reduziert die Anstellungen der teuren Berater und führt betriebswirtschaftliche Massnahmen und Strukturen bis auf Stufe Sektion ein. Schafft einheitliche Kostentransparenz bis auf den Mittarbeitenden und hört auf, die Kosten für externe Mitarbeitende als Investitionskosten anzusehen. Nur so lassen sich die wahren Kosten und infolgedessen das Sparpotential aufzeigen. Alles andere ist eine Farce.

  17. UN SYNDIQUÉ sagt:

    La majorité des collègues n’ont pas compris à quoi sert un syndicat. Ils se vantent même de ne pas payer de cotisations et de bénéficier des prestattions acquises.
    Losrsqu’ils ont des problèmes avec les loyers, leur évaluation, etc. certains rejoignent garaNto. Mais c’est trop tard.
    La force d’un syndicat passe par le nombre de ses membres actifs ! Si l’on représente 1000 ou 5000 membres l’impact et le poids dans les négociations n’est pas le même…
    De plus le syndicat a plus de moyens financiers pour payer les honoraires des avocats pour défendre les intérêts de ses membres, etc.
    Là aussi, pour le profiteur ou le radin qui ne voit dans le système syndical que des personnes qui „profitent“ des cotisations, c’est clair qu’il n’a strictement rien compris. Mais bon c’est souvent une excuse pour ne pas payer. Mais ce sont des fausses économies et lorsqu’ils s’en rendont compte, malheureusement cela sera trop tard. Des commentaires précédents parlaient des plus vieux, il ne faut pas oublier non plus que les „vieux“ étaient beaucoup plus solidaires, que ce que l’on nous rabote aujourd’hui c’est ce qui a été acquis par ces“vieux“ d’aujourd’hui et que si actuellement tout est repris c’est aussi dû au fait que les jeunes s’en foutent. Il suffit de regarder combien de jeunes sont syndiqués, combien participent aux manifestations, etc.
    La seule chose qu’ils savent réellement faire ces „jeunes“ c’est de pleurnicher en essayant de culpabiliser les anciens.
    Alors les jeunes, réveillez-vous, parce que si vous vous en foutez de tout il faudra aussi vous en foutre de vos conditions, traitement, indemnités, retraites, loyers, etc..
    A bon entendeur.

  18. Mctarmac sagt:

    Quand on voit ce que nos politiciens veulent atteindre, il est relativement simple de comprendre le démantèlement du service public. Le but est tout simplement de tout externaliser quelque soit le prix à payer, l’an dernier, la confédération a dépensé 857’000’000.- pour payé des externes à un salaire horaire scandaleux, pour les cas que je connais, le salaire horaire est aux alentours de 160.-. Il n’est pas étonnant de voir des entreprises de consultant devenir millionnaires en quelques années, l’employé de ces marchands d’esclaves ne touche quand à lui qu’un tiers du montant facturé. Pendant ce temps là, nos chers amis politiciens qui „représentent“ le peuple bloquent les postes de l’administration, avec cette somme on aurait pu occuper deux fois les postes vacants! CQFD

  19. Liebe MitarbeiterInnen des Bundes,
    gerne unterstütze ich diese Petition. Ich arbeite seit über 20 Jahren beim Bund, in wechselnden Positionen. Es waren tolle Zeiten, etwa beim Aufbau einer der ersten Webseiten eines Bundesamtes, wo wir flexibel Arbeitslose anstellen konnten- und damals Seite um Seite den Code von Hand geschrieben haben. Es war ein riesiger Erfolg- trotz den Ewiggestrigen im Amt, die so etwas damals gar nicht notwendig fanden.
    Grosse Motivation, sogar Begeisterung war täglich zu spüren.
    Wenn ich nun weniger begeistert bin, hat das seinen Grund: immer mehr Leute arbeiteten danach – bedingt auch teilweise durch neue Aufgaben- bei uns. Die darauf folgende Hierarchisierung, immer neue Umstrukturierungen und Führungsmängel haben aber auch aus einst motivierten Mitarbeitern Befehlsempfänger ohne vernetztes Denken gemacht. Ueber 10 Leute meiner Umgebung haben ein Burnout hinter sich, weil den Führungspersonen das emotionale Empfinden fehlt, Leistungen nicht gesehen werden, bei Beförderungen intransparente Entscheide getroffen werden.
    Die Mitarbeiter des Bundes leisten viel. Ein Abbau ist falsch. Wehren wir uns- gegen Angriffe namentlich von Parteien, denen es nicht wirklich ums Sparen geht- sondern welchen unser Erfolg bei der Umsetzung von Gesetzgebungen, die diesen Parteien zuwiderläuft, nicht passt.
    Aber gleichzeitig sollten wir uns intern bemühen, dass Mensch, Struktur und Abläufe ins Gleichgewicht kommen, dass unsere Vorschläge zum Abbau unötiger bürokratischer Hürden ernst genommen werden. Filz und unötige Ausgaben für Externe sollten wir überall bekämpfen, wo wir sie sehen. Und im IT Bereich sollte denjenigen Firmen das Handwerk gelegt werden, welche den Bund wie eine Weihnachtsgans ausnehmen.
    Führungspersonen, welche nur sich zuerst sehen, Mobbing betreiben, Vorschläge zur Verbesserung von MA gar nicht erst zur Kenntnis nehmen haben aber bei uns nichts zu suchen. Wenn wir selbst aufräumen, brauchen wir keine Externen.

    Wir, die MA des Bundes, sind die Stütze des Staates.
    Gerne unterstütze ich die Anliegen der Parteien die eine kundenorientierte, zielbewusste und effektive Verwaltung verlangen. Aber im Vordergrund muss der Mensch, der/ die Mitarbeiter(in) stehen, die ernst genommen, anständig behandelt und bezahlt werden müssen, damit sie optimale Leistungen für unseren Staat- also für uns alle erbingen können.
    Ich werde mich- soweit es in meiner Macht steht- , für uns, für die MitarbeiterInnen des Bundes gerne einsetzen
    Rolf Frischknecht, Nationalratskandidat glp Kanton Bern, http://www.rolffrischknecht.ch

  20. C’est une très bonne idée cette pétition.
    Chez nous, on tremble depuis des mois, des postes ne sont pas reconduits, le respect dans la façon de dire „au revoir“ aux collaborateurs qui ont investis de leur temps pendant des années n’est pas du tout respecté. Un manque d’humanité certain dans la façon de procéder. Des secrets de polichinels qui entrainent des burnout voire du mobbing pour certain. Il est temps d’agir. Il est temps de laisser la parole aux petites mains et de respecter leur statut et non pas d’attaquer en premier lieu ces collaborateurs.

  21. Anbei ein kurzer Überblick der gewinnträchtigen letzten 10 Jahre in Sachen Prognosegüte:

    2005: Prognose: -1.8 Mia. / Effektives Defizit dann aber nur 121 Mio. Franken!
    2006: Prognose: -590 Mio. / Effektiver Überschuss dann 2,5 Mia Franken!
    2007: Prognose: +900 Mio. / Effektiver Überschuss dann 4,1 Mia Franken!!
    2008: Prognose: +1,1 Mia. / Effektiver Überschuss dann sogar 7,3 Mia Franken!!
    2009: Prognose: +2 Mia. / Effektiver Überschuss dann sogar 6,4 Mia Franken!!
    2010: Prognose: – 2 Mia. / Effektiver Überschuss dann 3,6 Mia Franken!!
    2011: Prognose: -600 Mio. / Effektiver Überschuss von 1,9 Mia Franken!
    2012: Prognose: schwarze Null / Effektiver Überschuss von 1,3 Mia Franken!
    2013: Prognose: -400 Mio. / Effektiver Überschuss von 1,3 Mia Franken!
    2014: Prognose: +121 Mio. / Effektives Defizit von gerade mal 124 Mio. Franken.
    Seit 2005 wieder mal ein (kleines!) Defizit…
    Der Schuldenberg konnte innert 6 Jahren um 20 Mia (!) von 130 auf ca. 110 Mia. Reduziert werden.
    Der Bundesrat geht davon aus, dass der Bund zwischen 2014 und 2016 ein struktureller Überschuss von rund 550 bis 650 Millionen Franken schreiben dürfte.

    „Dem Bund stehen finanzpolitisch härtere Zeiten bevor. Darf er sich dieses Jahr noch über einen Überschuss freuen, stehen ihm im nachfolgenden Jahr voraussichtlich rote Zahlen ins Haus… So klingt es seit x Jahren in den Medien! Dass die Rechnung des Bundes deutlich besser schliesst als budgetiert, hatte schon beinahe Tradition. :(
    Ich würde nie behaupten, dass diese Prognosen einfach seien (Verrechnungssteuer, direkten Bundessteuer, Zinsschwankungen, Minderausgaben etc).
    Doch gerade bei all diesen vielen Ungewissheiten finde ich es alles andere als kompetent, fair und sachlich, (zur eigenen Absicherung) immer aufs Neue derart negative Prognosen zu verbreiten. Es ist unglaublich, wie solche Spekulationen immer wieder aufs Neue zu Sparmassnahmen führen. :(

  22. Isabelle Perrenoud sagt:

    Travailler n’est pas un devoir, mais un privilège.
    Une question jaillit alors : comment honorer ce privilège quand l’employé(e) se sent atteint(e) non seulement dans sa dignité de collaborateur(trice), mais également dans sa dignité d’homme et de femme ?
    Le glas a sonné : il est l’heure pour chacune et chacun de respecter l’autre, ce aussi bien sur le plan professionnel que sur le plan humain. Agissons dans une démarche qui ne relève pas de règlements de comptes, de peurs et de jeux de pouvoirs divers, mais d’un souci sincère d’écoute, d’équité et de reconnaissance des compétences.

  23. céline sagt:

    Hey Leute
    War auch beim Bund, ganz ehrlich manche Stellen MUSS man streichen!! Ich kannte Leute die haben im Office @ Home geschlafen, sind Ihre Kinder abholen gegangen und haben Hausarbeiten gemacht.

    Anderseits, wurde ich selbst als Temporäre Mitarbeiterin eingestellt und nach über 2 Jahren von 14:00 Uhr auf 15:00 vor die Türe gesetzt.

    Dies Stand vom 2015

    • So ist es sagt:

      Merci Céline für deine Ehrlichkeit. Solche Sachen gibt es gehäuft beim Bund. Sport während der Arbeitszeit, Ein- und Ausstempeln vergessen, immer wieder mal ein verlängertes Wochende dank Unwohlsein, nicht enden wollende Pausen usw. Die Liste liesse sich noch verlängern. Im Gegenzug aber : Natürlich immer schön jammern über den Stress und die steigenden Anforderungen und eben die verschwindenden Privilegien.

  24. Adan sagt:

    Peut-être que les conseillers fédéraux devraient donner l’exemple et réduir leur salaire. 400’000 Frs par an, avec la moitié ils vivraient bien mieux que la plus part des gens. Mais si chacun lachait 100’000 Frs, ça ferait plus de 1’000’000 d’économie.

    A bon entendeur.

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